Der Drachentöter (Filmbesprechung)

Der Drachentöter

Der Drachentöter ist ein Walt-Disney-Film aus den 80ern, den ich als „klassischen“ Fantasy-Film bezeichnen würde, denn neben Drachen und Magie wartet er mit einem Mittelalter-Setting auf, das zu gefallen weiß.

Die Story ist schnell erzählt: Als sein Meister stirbt, steht Magierlehrling Galen plötzlich der Aufgabe gegenüber, ein Dorf von einem Drachen zu befreien, dem sonst jährlich eine Jungfrau geopfert werden muss. Galen zieht also aus und erledigt das Ding.

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Die mittlerweile sehr abgedroschene Prämisse „Junger Magier zieht aus und wächst über sich hinaus“ ist natürlich nicht sehr originell. Aber vielleicht mag es das 1981 noch gewesen, also Schwamm drüber. Was aber überhaupt nicht funktioniert, ist, dass Galen eine „Hoppla, hier komm ich“-Mentalität hat und – mit sehr ungesundem Selbstbewusstsein gesegnet – schlicht und einfach ein Angeber ist und damit unsympathisch wirkt. Aufgewogen wird das durch die Rolle der Valerian, die zu Beginn des Films allen ernstes als Junge eingeführt wird – hat natürlich keiner bemerkt, dass sie eigentlich eine Frau ist … Dennoch ist sie eine angenehme Figur und ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass sie den Film rettet.

Die Special Effects sind 1981-mäßig und wirken heute natürlich altbacken. Nichtsdestotrotz hat mich der Film auf eine trashige Art und Weise unterhalten. Prinzipiell fühle ich mich ja von allem angezogen, in dem es um Drachen und Magie geht.

Fazit

Kein filmisches Highlight, aber solide Unterhaltung für den geneigten Fantasy-Fan, der sich an Drachen und Magie erfreut.